12. Dezember 2018, 03:39:18

Autor Thema: Trojaner erbeutet hunderttausende Bankdaten  (Gelesen 1023 mal)

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Trojaner erbeutet hunderttausende Bankdaten
« am: 04. November 2008, 10:17:37 »
Das RSA FraudAction Research Lab hat am Wochenende seine Untersuchungsergebnisse über den Trojaner Sinowal veröffentlicht, der auch unter den Namen Torpig und Mebroot bekannt ist. Demnach handelt es sich um den wohl intelligentesten Schädling, der jemals entdeckt wurde.
Die Sicherheit***perten untersuchen den Trojaner bereits seit knapp drei Jahren. In dieser Zeit konnte er die Zugangsdaten von über 300.000 Konten ausspähen. Auch Kreditkartennummern, FTP-Accounts und Mail-Konten werden von Sinowal ausgespäht. Dazu injiziert der Schädling eigenen Code in die im Browser dargestellte Webseite.
...
Ständige Verbesserungen an Sinowal haben dazu geführt, dass er inzwischen über 2700 URLs internationaler Banken erkennt und entsprechend reagieren kann. Verteilt wird der Trojaner vermutlich über infizierte Webseiten. Allerdings konnte seine Verbreitung bisher kaum nachvollzogen werden, da er sich nach seiner Installation geschickt auf dem System versteckt. Unter anderem schreibt er sich in den MBR der Festplatte.
Die Experten am RSA FraudAction Research Lab sind vor allem von der Langlebigkeit des Trojaners beeindruckt. Die Autoren haben es geschafft, drei Jahre Verbindung zu ihrem Schädling zu halten.

Quelle: von Michael Diestelberg für WinFuture.de
http://winfuture.de/news,43339.html

syl ;)
„Verpestet ist ein ganzes Land, / Wo schleicht herum der Denunziant. […] Der Menschheit Schandfleck wird genannt / Der niederträcht’ge Denunziant.“